Wissen
Themen, die den Rechtsmarkt bewegen
Fünf Felder, auf denen sich die Arbeit im Recht gerade verändert – mit Einordnung, Praxisfragen und den Formaten des Hub, in denen sie diskutiert werden.

OrientierungWelches Thema passt zu Ihrer Frage?
Legal Tech und KI verändern die Arbeit im Recht an fünf Stellen besonders deutlich. Jede Themenseite erklärt das Feld verständlich, zeigt Anwendungsfälle aus der Praxis und nennt den Rechtsrahmen mit Quellen.
Am Ende jeder Seite steht, wo Sie im Hub weiterkommen: bei welcher Roadshow, in welchem Inner Circle oder welcher Fokusgruppe das Thema besprochen wird – und wann der Concierge der schnellere Weg ist.
Auf jeder Themenseite
- Eine Erklärung ohne Fachjargon
- Vier Anwendungsfälle: Ausgangslage, Unterstützung durch Technologie, Nutzen, Voraussetzungen, Grenzen
- Der Rechtsrahmen auf einen Blick, mit Primärquellen
- Passende Formate, Termine und Beiträge aus dem Hub
ThemenDie fünf Themen
- 01Legal AIWas KI in der Rechtsarbeit leistet, wo Prüfung unverzichtbar bleibt und wie der Schritt vom Einzeltest zum Prozess gelingt.
- 02VertragsautomatisierungVon der Vorlage bis zur Freigabe: welche Schritte sich automatisieren lassen und welche Standards dafür nötig sind.
- 03Legal OperationsProzesse, Budget, Kennzahlen und Werkzeuge – wie Rechtsabteilungen ihre Arbeit nachvollziehbar organisieren.
- 04KI-KompetenzWas die KI-Verordnung von Organisationen erwartet, die KI einsetzen – und wie Teams Kompetenz aufbauen.
- 05Justiz und VerwaltungElektronische Akte, digitale Verfahren und KI-Unterstützung: wo Justiz und Verwaltung stehen.
Nach RolleWo Sie einsteigen
| Sie arbeiten in … | Typische Frage | Einstieg |
|---|---|---|
| einer Kanzlei | Welche KI-Werkzeuge kann ich berufsrechtlich sicher einsetzen? | Legal AI, dann KI-Kompetenz |
| einer Rechtsabteilung | Wie steuern wir Anfragen, Kosten und Verträge – und wer koordiniert KI im Unternehmen? | Legal Operations, Vertragsautomatisierung |
| Justiz oder Verwaltung | Wo darf KI Verfahren unterstützen, und was gilt für die E-Akte? | Justiz und Verwaltung, KI-Kompetenz |
| Ausbildung, Personal, Kanzleileitung | Was müssen wir nach Art. 4 KI-Verordnung tun? | KI-Kompetenz |
| einem Legal-Tech- oder KI-Unternehmen | Welche Fragen stellen Anwender:innen vor einer Entscheidung? | Alle Themenseiten, jeweils Abschnitt „Für Anbieter“ |
QuerschnittWas für alle Themen gilt
- Verantwortung bleibt beim Menschen. KI-Ergebnisse werden fachlich geprüft – in der Kanzlei nach § 43 BRAO, in der Verwaltung nach den Regeln des Verwaltungsverfahrens.
- Berufsgeheimnis und Datenschutz zuerst. Für Kanzleien gelten § 43e BRAO und § 203 StGB, für alle die DSGVO.
- KI-Kompetenz ist Pflicht. Wer KI einsetzt, ergreift seit Februar 2025 Maßnahmen zur KI-Kompetenz des Personals (Art. 4 KI-VO).
- Transparenz gilt seit August 2026. KI-Systeme, die mit Menschen interagieren, müssen sich zu erkennen geben (Art. 50 KI-VO).
- Hochrisiko ab Dezember 2027. Für KI in Justiz, Personalauswahl oder Leistungsverwaltung gelten dann zusätzliche Pflichten.
- Erfahrungen anderer sparen Umwege. Was in einer Organisation funktioniert, lässt sich selten eins zu eins übertragen – der Austausch hilft beim Abwägen.

German Legal Tech Summit
Alle Themen an einem Tag.
Was auf Roadshows, bei Dinnern und in Fokusgruppen beginnt, kommt beim German Legal Tech Summit zusammen – am 3. Dezember 2026 in der Eilenriedehalle des HCC Hannover. Für die Teilnahme wird ein Teilnahmenachweis nach § 15 FAO ausgestellt. Alle buchbaren Mitgliedschaften enthalten Summit-Tickets – je nach Paket eines bis vier.
Zum SummitWissenWeiterlesen und weiterlernen
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Schreiben Sie uns, welche Fragen Sie beschäftigen – daraus entstehen neue Formate und Beiträge. Suchen Sie konkret eine Lösung, ist der Concierge der schnellere Weg.